Model mit dem Reverse Balayage
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Balayage 2.0: Reverse Balayage – der vielleicht heißeste Haartrend des Jahres

Balayage ist einer der beliebtesten Haartrends – und ein Ende ist nicht in Sicht. Jetzt gibt es News in Sachen Freihand-Coloration: Reverse Balayage. Wir verraten, um was es sich hierbei handelt und wie die trendige Färbetechnik funktioniert

2017 haben alle über Balayage gesprochen, dem Färbetrend des Jahres. Jeder hatte es, von Jessica Alba bis Ariana Grande – und auch fast jeder Nicht-Promi wollte es haben. 2018 dürfen wir uns über den Nachfolger der grandios schönen Haarfärbe-Technik freuen: Reverse Balayage. Also alles auf Anfang!

Was ist der Unterschied zwischen Balayage und Reverse Balayage?

Balayage kennt jeder Frisuren-Junkie: Das Französische Wort balayer bedeutet übersetzt fegen. Was gefegt wird? Zarte, dünne Farbsträhnchen. Und zwar nur in die Längen und Spitzen, der Haaransatz wird ausgespart. So wirkt der Farbverlauf von dunklem Ansatz zu helleren Längen super natürlich.

Im Gegensatz zu klassischen Strähnchen verwendet der Colorist jedoch keine Aluminium-Folie, um die Farbe aufzutragen. Er streicht („fegt“) die Farbe freihändig mit einem feinen Pinsel ins Haar. Dadurch entstehen besonders weiche Übergänge, die sehr natürlich wirken. Im Vergleich zur Ombré-Technik sind die Übergänge fließend und es ist kein allzu starker Kontrast erwünscht.

Frau mit Reverse Balayage von hinten

Et voilà: So cool sieht Reverse Balayage von hinten aus.

Reverse Balayage ist im Prinzip dasselbe – auch hier soll ein Two-Tone-Ergebnis erzeugt werden. Der Unterschied: Der Haaransatz ist hell, die Längen und Spitzen mit dunklen Strähnchen durchzogen. Bei blonden bis hellbraunen Haaren ist das relativ einfach – schwierig wird es bei dunkleren Haartypen. Bei ihnen muss das Haar zunächst um einige Stufen aufgehellt werden. Erst dann kann es die Farbe aufnehmen. Für die Längen und Spitzen empfiehlt es sich, einen bis zwei Töne dunkler zu wählen, als die Ansatzfarbe. Nur so kann ein natürlicher Übergang erzeugt werden.

Das sollten Sie bei Reverse Balayage beachten

Gerade bei dunkleren Typen werden die Haare durch das Aufhellen und anschließend Färben strapaziert. Damit das Haar trotzdem gesund und glänzend aussieht, ist die richtige Pflege das A und O. Pflegeserien mit Haaröl schützen die Haarspitzen beugen Spliss vor. Spezielle Farb-Produkte enthalten einen UV-Filter, der die Farbe langanhaltender macht und vor dem Ausbleichen schützt. Einmal die Woche sollte in jedem Fall auch eine Haarkur gemacht werden, die die angegriffene, aufgeraute Haarstruktur glättet und damit die Haare von innen heraus wieder schön geschmeidig und glänzend macht.

Wenn Sie wissen wollen, welche Haarfarbe zu Ihnen passt, hilft unser Test bei der Auswahl. Einen Überblick über die heißesten Haarfärbe-Trends der letzten Jahre finden Sie in unserer Bildergalerie.

Die besten Haarfärbe-Trends der letzten Jahre

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