Rothaarige Frau mit langem, welligem Haar fässt sich in die Haare
Haarpflege | Schuppen

Bye-bye, fettiges Haar und Schuppen: Wie wirkt Anti-Schuppen-Shampoo?

Deine Kopfhaut neigt zu Schuppen und genau genommen könntest du dein Haar zweimal am Tag waschen? Vielleicht heißt die Lösung „Anti-Schuppen-Shampoo“. Wir erklären dir, wie die spezielle Pflege funktioniert und für wen Anti-Schuppen-Shampoos geeignet sind

Schuppen sind lästig und nicht gerade das Haaraccessoire, das man sich wünscht. Schuppiges Haar sieht zum einen unschön aus, zum anderen wird die Angelegenheit vor allem dann lästig, wenn die Kopfhaut zusätzlich juckt und das Haar schnell fettig aussieht. Dass sich die Kopfhaut regelmäßig erneuert, ist an sich ganz normal. In der Regel sind diese Hautschüppchen aber so klein, dass man sie nicht wirklich wahrnimmt. Durch Hormonschwankungen oder wenn die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät, kann es allerdings zu größeren Schuppen im Haar kommen, die dann auch sichtbar sind. Der Retter in der Not: spezielle Anti-Schuppen-Shampoos. Wie diese genau wirken und bei welcher Art von Schuppen sie helfen, erfährst du hier.

So wirkt ein Anti-Schuppen-Shampoo bei fettigen Schuppen

Generell gibt es zwei Arten von Schuppen: fettige und trockene Schuppen. Erstere fühlen sich klebrig an, sind gelblich und entstehen durch eine Überproduktion von Talg. Fettige Schuppen haften meist an der Kopfhaut, die häufig auch juckt. Ursache dieser Schuppenart ist meist ein Hefepilz, der grundsätzlich zur Flora der Kopfhaut gehört. Wenn er jedoch überhandnimmt, kann er sie aus dem Gleichgewicht bringen. Mit Anti-Schuppen-Shampoos kann dieser Hefepilz wieder eingedämmt werden und die Kopfhaut findet zurück zu ihrem Gleichgewicht. Möglich machen das antimykotische, mitunter auch antibakterielle Inhaltsstoffe, die die Kopfhaut beruhigen und neuen Schuppen vorbeugen. Auch Reizungen werden gelindert. Damit das Shampoo richtig wirken kann, sollte man es kurz einwirken lassen. Tipp: Das Anti-Schuppen-Shampoo auch dann weiter vorbeugend verwenden – etwa bei jeder zweiten Haarwäsche – wenn die Schuppen nicht mehr sichtbar sind.

Diese Haarpflege hilft bei trockenen Schuppen

Mit trockenen Schuppen geht eine trockene, empfindliche Kopfhaut einher. Der Grund hierfür kann trockene Luft – etwa durch Heizung oder Klimaanlage – sein. Bei trockenen Schuppen muss das Haar ein wenig anders gepflegt werden als bei fettigen Schuppen. Manche Anti-Schuppen-Shampoos sind dann nicht die richtigen. Wichtig ist, dass das Shampoo mild wirkt und die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt, damit sie nicht weiter austrocknet.

Das Haar am besten nur lauwarm waschen, da heißes Wasser die Kopfhaut austrocknen kann. Tipp: Zusätzlich zu einem sehr milden Shampoo kann bei akuten Schuppen auch ein Haarwasser helfen, das nach dem Haarewaschen scheitelweise aufgetragen wird. Bis sich die Kopfhaut beruhigt hat, ist es zudem ratsam, auf zu heißes Styling mit dem Föhn oder Glätteisen zu verzichten, da es die Kopfhaut nur zusätzlich austrocknet. Besser ist es, das Haar an der Luft trocknen zu lassen.

Schuppen und schnell fettendes Haar: Diese fünf Tipps sorgen für Abhilfe

  1. Fettige Haare mit speziellem Shampoo reinigen: Anti-Fett-Shampoos stellen das natürliche Gleichgewicht auf dem Kopf wieder her und beseitigen überschüssiges Fett. Spezielle Shampoos beruhigen zudem die Kopfhaut und mindern den Juckreiz. Sie sollten am besten zwei- bis dreimal pro Woche angewendet werden. Tipp: Wenn du dein Haar täglich wäschst, wechsle am besten zwischen einem Anti-Fett-Shampoo und einem sehr milden Shampoo. Auf diese Weise wird die Kopfhaut nicht ausgetrocknet oder zusätzlich gereizt. Auch zur Vorbeugung von Schuppen und fettigem Haar kannst du das Anti-Fett-Shampoo etwa einmal in der Woche anwenden.
  2. Schuppiges, fettiges Haar richtig waschen: Bürste deine Haare vor dem Waschen. So werden Schuppen von der Kopfhaut gelöst und das Haar wird zudem entwirrt. Verwende zum Waschen nur lauwarmes Wasser und lass das Anti-Schuppen-Shampoo vor dem Auswaschen kurz einwirken. Eine Kur oder Spülung kannst du zur Extrapflege deines Haares natürlich dennoch verwenden, arbeite es aber nur in die Haarspitzen und nicht am Haaransatz ein!
  3. Schuppiges Haar richtig trocknen: Die Hitze, die auf der Kopfhaut durch das Föhnen entsteht, reizt die Kopfhaut zusätzlich. Trotzdem solltest du das Haus nicht mit nassem Haar verlassen. Wer um einen Föhn nicht herumkommt, sollte sein Haar in jedem Fall mit kalter Luft trocknen. Tipp: Föhne dein Haar kopfüber, das ist schonender für die Kopfhaut. Und versuche, das Haar so oft wie möglich an der Luft trocknen zu lassen.
  4. Mäßiger Einsatz von Stylingprodukten bei fettigem oder schuppigem Haar: Arbeite Stylingprodukte wie Haarwachs nur in kleinen Mengen ein, damit fettiges und schuppiges Haar nicht zusätzlich beschwert wird und noch fettiger wirkt. Gib die Produkte auch nicht direkt an den Haaransatz, sondern nur in die Längen. Durch einen übermäßigen Gebrauch von Haarspray können die Haare ebenfalls fettig wirken und die Kopfhaut jucken. Wenige Sprühstöße reichen aus. Sei des Weiteren zurückhaltend beim Verwenden von Haarölen: Verwende sie nur zur Pflege trockener Haarspitzen.
  5. SOS-Hilfe bei fettigem Haar: Dein Haaransatz sieht schon nachmittags nicht mehr wirklich frisch aus, du bist aber am Abend verabredet? Kein Problem. Trockenshampoos sind die Retter in der haarigen Not. Sie ersetzen zwar nicht die richtige Haarwäsche, frischen das Haar aber kurzfristig auf und absorbieren überschüssiges Fett am Ansatz. Das Trockenshampoo mit einem Abstand von etwa 20 Zentimetern nur dort auftragen, wo du dein Haar auffrischen möchtest, einwirken lassen, mit den Fingern einmassieren und anschließend ausbürsten.
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